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Die aktuellsten Rezensionen, Seite 30

Cover: Das leere Grab im Moor
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Günther Dockerill
Dolmetscher Konrad Krauß
Fritz Funke Joachim Wolff
Gabriele "Pfote" Glockner Veronika Neugebauer
Gröbl Peter Buchholz
Harry Smith Andreas von der Meden
Karl "Computer" Vierstein Niki Nowotny
Kommissar Glockner Wolfgang Draeger
Lisa Moll Heikedine Körting
Max Stulla Siegfried Wald
Olga Kretschmer Ursula Sieg
Peter "Tarzan / Tim" Carsten Sascha Alexander Draeger
Polizeipräsident Andreas Wolters
Scheich Abu Yassir Khalun Bruno Efterle
Willi "Klößchen" Sauerlich Manou Lubowski
Rezension vom: 27.02.2008

TKKG
(3) Das leere Grab im Moor
Erschienen: 1981
Dauer: 40:51


Tarzan liegt in seinem Bett in der Internatsschule. Er kann nicht einschlafen und schaut hinaus in den Nachthimmel. Da sieht er einen Stern, der sich rasch bewegt. Eine Sternschnuppe, denkt Tarzan. Nein! Plötzlich steht ein Feuerball am Himmel, der Knall einer Explosion dringt bis in Tarzans Schlafraum. Am nächsten Morgen erfährt er, dass ein kleines Flugzeug in das Moor vor der Stadt gestürzt ist. Die Maschine gehörte einem Ölscheich, an Bord war eine Kiste mit Gold und Edelsteinen - die nun spurlos verschwunden ist. Im Moor finden sich nur noch die Trümmer des Flugzeugs. Eine fieberhafte Suche nach der wertvollen Kiste beginnt. Auch TKKG durchstöbern das Moor, und sie stoßen auf merkwürdige Gestalten: auf den Kioskbesitzer Funke, der Alkohol an Jugendliche verkauft, und auf den Landstreicher Stulla. Was haben sie mit dem verschwundenen Schatz zu tun? Tarzan, Klößchen, Karl und Gaby beobachten die beiden heimlich...

Mein Kommentar: In dem Moment, wo man sich so richtig wohl fühlt, sind es noch etwa 5 Minuten, bis das Hörspiel endet. Dennoch, die Story ist, wie ich finde, genial und schön verstrickt. Viele Ideen und Fragen, die scheinbar nicht klärbar sind... Mehr gibt's dazu auch nichts zu sagen: TKKG at it's best - PUNKT! :)

Geschnitten wurde hier, soweit ich das beurteilen kann, wohl nichts; zumindest fiel mir absolut gar nichts auf - und ich kenne die Ur-Fassung wirklich aus dem Effeff. Und die tolle, musikalische Komponente der Neuauflage gibt dem Ganzen ein schönes, leicht-düsteres Feeling. Klaro, es fehlt der gute, alte Carsten Bohn, aber Europa verzichtete hier auf die übermodernen Sounds der ganz aktuellen TKKG-Folgen, und hat es verstanden, hier nicht die Story kaputtzumixen (durch z.B. unpassende Sounds, unnötige Schnitte, etc.). Alt = 88%, Neu = 88%

Meine Wertung: 88%
Cover: Der blinde Hellseher
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Günther Dockerill
Amanda Kerstin Draeger
Claudia Klamm Elke Reissert
Edith Krause Eva Gelb
Gabriele "Pfote" Glockner Veronika Neugebauer
Karl "Computer" Vierstein Niki Nowotny
Kommissar Glockner Wolfgang Draeger
Mario Frasketti Andreas von der Meden
Otto Biersack / Raimondo Hans Irle
Peter "Tarzan / Tim" Carsten Sascha Alexander Draeger
Susi Heidi Schaffrath
Suzanne Hivers Susanne Wulkow
Vater Krause Andreas von der Meden
Volker Krause Fabian Harloff
Wilfried Friedrich Hey
Willi "Klößchen" Sauerlich Manou Lubowski
Rezension vom: 27.02.2008

TKKG
(2) Der blinde Hellseher
Erschienen: 1981
Dauer: 42:03


Tarzans Schulfreund Volker Krause war schon immer etwas scheu und zurückhaltend. Seine Freunde werden nicht recht schlau aus ihm. Eines Tages kommt Volker nicht zur Schule: Verbrecher haben ihn entführt und fordern hohes Lösegeld von seinen Eltern. Die Krauses sind sehr reich, und Volkers Mutter gilt als etwas übergeschnappt. Sie glaubt an überirdische Erscheinungen und läßt sich von dem blinden Hellseher Raimondo seltsame Botschaften aus dem Jenseits übermitteln. Unsere vier Freunde vom TKKG trauen diesem Raimondo nicht. Hat er den armen Volker entführt? Oder war es Mario, der ein italienisches Restaurant betreibt und sich recht verdächtig benimmt? Tarzan, Klößchen, Karl und Gaby suchen ihren Schulfreund auf eigene Faust. Natürlich hilft auch Oskar kräftig mit, Gabys treuer Cocker-Spaniel. Die Kinder geraten von einer gefährlichen Situation in die andere, und der Fall wird immer geheimnisvoller - ein Fall für TKKG.

Mein Kommentar: Die Idee, dass Volker ein bisschen sehr weit mit der Wahl seiner Mittel für die Aufmerksamkeit der Eltern geht, ist soweit verständlich, ja, vielleicht gar nicht sooo weit von der Realität entfernt. Aber dass die Mutter den übersinnlichen Hokuspokus SO ernst nimmt, also das will sich mir einfach nicht erschließen. Andererseits bringt Wolf dadurch den Hellseher sehr gut ins Rampenlicht und unterstellt ihm so zwangsläufig das Motiv der Entführung; irgendwie also auch wieder ganz gut.

Im Vergleich Erstauflage gegen Neuauflage ergibt sich guter Kontrast. Die Erstauflage punktet mit dem klaren Charme der Bohn'schen Musikkunst; obwohl die Neuauflage dahingegen sehr stimmig ist; wirkt aber durch die etwas moderneren Klänge manchmal etwas steif und steril. Und, natürlich, hier wurde vereinzelt mal hier, mal da, ein Satz geschnitten oder beschnitten; doch fällt dies kaum ins Gewicht. Mir fiel das eigentlich kaum auf.

Somit sind im Grunde beide Fassungen gleichauf: die alte Version hat den Bohncharme (82%!), die neue Version wirkt insgesamt besser abgestimmt, bekommt aber leichten Punktabzug wegen der eher unnötigen Schnitte (81%!).

Meine Wertung: 82%
Cover: Die Jagd nach den Millionendieben
Rolle Sprecher/in
-Erzähler/in- Günther Dockerill
Dr. Pauling Joachim Wolff
Eddi Peter Buchholz
Erna Sauerlich Elke Reissert
Gabriele "Pfote" Glockner Veronika Neugebauer
Hermann Sauerlich Andreas Wolters
Karl "Computer" Vierstein Niki Nowotny
Otto Macholt Christian Mey
Paul Pauling Hans Irle
Peter "Tarzan / Tim" Carsten Sascha Alexander Draeger
Polizist Andreas Erich Beurmann
Schießbudenbesitzer Joachim Wolff
Willi "Klößchen" Sauerlich Manou Lubowski
Rezension vom: 27.02.2008

TKKG
(1) Die Jagd nach den Millionendieben
Erschienen: 1981
Dauer: 41:04


Eigentlich wollen Tarzan, Gaby und Karl nur mal abends übers Volksfest bummeln, aber aus dem kleinen Ausflug wird ein großes Abenteuer. Zufällig beobachtet Tarzan, wie die schon lange gesuchten Millionendiebe aus einer Villa wertvolle Gemälde stehlen. Unsere vier Freunde vom TKKG, denn natürlich gehört auch Klößchen dazu, wollen die Bande ganz allein entlarven. Welche Rolle spielt der seltsame Bruder des unsympathischen Zeichenlehrers Pauling? Haben die Rocker etwas mit den Einbrüchen zu tun? Was tut sich in der feudalen Villa von Klößchens Eltern, wo der Chauffeur niedergeschlagen wird und das Luxusauto verschwindet? Lauter merkwürdige Dinge geschehen, die sich nicht zusammenreimen. Nichts kann unsere vier Freunde von der waghalsigen Gangsterjagd abhalten, die mit einer handfesten Überraschung endet.

Mein Kommentar: Im Allgemeinen sind die Erstlinge einer jeden Serie einsame Spitze. Da macht diese Folge eigentlich auch keine Ausnahme. Abwertend auf (meine) Bewertung wirkt sich nur aus, dass einige Parallelen zum Buch fehlen. Zum Beispiel die Keilerei mit den Rockern, als sich Tarzan, Karl und Gaby auf den Weg zum Jahrmarkt machen, fehlt völlig. Das ist zwar kein Beinbruch und das Hörspiel ist trotzdem gut gelungen, aber so hätte man noch etwas mehr aus dieser Story machen können. Schade...

Schade ist weiterhin, dass die Neuauflage dieses Hörspiels drastisch beschnitten wurde! Zum einen fehlt die gesamte Tarzan-schiesst-Schlumpf-für-Gaby-Passage und zum anderen fehlt die (ebenfalls gesamte) Passage, in der Otto mit Bällen auf Büchsen wirft und Tarzan versucht, ihm mit dem Lebkuchenherztrick auf die Schliche zu kommen. Diese zwei Abschnitte fehlen vollkommen und werden nicht mal am Rande erwähnt. Ansonsten fehlen mal hier und mal da vereinzelt ein paar Sätze in verschiedenen Dialogen. Und alles das ist mir sehr unverständlich.

Interessant ist aber, dass das Hörspiel dadurch nicht wesentlich kürzer wird oder an Spannung verliert; vorallem, weil durch die neuen Musiken zwischen den Szenen wirklich eine tolle Atmosphäre aufkommt. Da hat Europa sich offenbar wirklich Mühe gegeben. Fazit: Die Schnitte sind für mich kein bisschen nachvollziehbar, aber die neuen Musikstücke verleihen der Jagd nach den Millionendieben ein tolles Ambiente. Erstauflage 81%, Neuauflage 78%

Das Zitat der Folge kommt von Karl: Yeah! Yeah! Yeah! Man, die Scheibe ist klasse. Toller Sound.

Meine Wertung: 81%

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